Lago di Garda

Ein Brite in Italien

Zuerst ist da dieses tiefe Blau, auf dem Segler und Surfer kleine weiße Tupfer setzen, sobald man von Rovereto kommend die SS 45 schnurgerade nach Riva hinunter rollt. Eingeschlossen zwischen steil abfallenden Felswänden wirkt der Gardasee fast wie ein Fjord. Der Duft von Zitronen liegt in der Luft, Zypressen recken sich auf Felsvorsprüngen kerzengrade in den Himmel. Der muss natürlich strahlend blau sein, wie es sich für einen italienischen Himmel gehört. Genauso wie das Wasser, das in der Sonne glitzert. Man passiert kleine Orte, die sich an fast senkrechte Felsen drängen, in denen prachtvolle ockerfarbene Villen an die Zeit erinnern, als es chic wurde in die Sommerfrische zu fahren. Immer wieder aufs Neue löst der größte der italienischen Seen sein Versprechen ein:

Hier beginnt der Süden. Das Gefühl von Leichtigkeit, das sich einstellt, wenn man auf einer kleinen belebten Piazza einen Espresso trinkt, vom Patrone im Restaurant mit umwerfendem Charme begrüßt wird, auf einer Terrasse am Hafen den elegant vorbeipreschenden Rivabooten zuschaut, diesen Ikonen italienischen Designs. Der Lago del Benaco, wie sein alter Name aus römischer Zeit lautet, ist wie ein guter Bekannter und ein Autoreiseziel par excellence. Und wenn man diese Reise mit einem Ausnahmegefährt wie dem McLaren antritt, ist der Genuss nicht zu toppen, britisches Understatement allerdings weniger angesagt. Überall, wo der knallig-rote McLaren auftaucht, sorgt er für Aufsehen, wird umringt, im autobegeisterten Italien mit „Bella Macchina“-Rufen gefeiert. Handys werden gezückt, Selfies geschossen. Das streichelt das Ego. Muss man zugeben.

Die Straßen in der Gardasee-Region sind ungemein abwechslungsreich, bieten alles, was sich ambitionierte Autofahrer wünschen. Die Gardesana Occidentale, die am Westufer in den Süden führt, ist eine der Traumstraßen Europas. Kurvenreiche Tunnel, die der McLaren mit seinem fauchenden Sound ausfüllt, wechseln mit Galerien, die flüchtige Ausblicke auf den See gewähren. Serpentinen schrauben sich hoch in die Berge, Panoramastraßen übertrumpfen sich mit fantastischen Ausblicken, führen durch Weinberge und Olivenhaine zu kleinen hübschen Orten. Absolutes Highlight ist die Strada della Forra durch eine fatal enge Schlucht, die einiges an fahrerischem Können erfordert, auch wenn man nicht den Ehrgeiz verspürt, sie ähnlich atemberaubend zu durchrasen wie Daniel Craig als James Bond. Die 650 PS des McLaren sind in den steilen schmalen Kehren nicht leicht zu bändigen. Es würde Spaß machen, sich geschmeidig in die Kurve zu legen, würde man nicht vor der nächsten Biegung von einem sich vorsichtig vorantastenden Niederländer ausgebremst. Aber bitte: Es geht um den Genuss. Sich den Fahrtwind um die Ohren wehen lassen und einfach schauen: das Lichtspiel auf dem Wasser, die blühende mediterrane Vegetation, die lebhaften Orte mit ihren kleinen Häfen.

Einen Zwischenstopp einlegen und richtig gut essen. In zauberhaften Locations am Wasser, in einer Osteria mit traumschönem Innenhof. Traditionell oder bei Köchen, die gerade die italienische Küche auf spannende Weise weiterentwickeln, sie leichter, raffinierter, kreativer machen. Unterwegs das hervorragende Olivenöl kaufen oder ein paar Flaschen Wein. Traumhaft nächtigen lässt es sich in Gargnano: modern und zeitgemäß im Luxus-Resort Lefay mit seinem Wellnessbereich der Extraklasse hoch über dem See oder in der Villa Feltrinelli direkt am Ufer. Ein Hotel-Kleinod, in dem sich die nostalgische Grandezza des Gardasees aufs Feinste bewahrt hat.

Safety Car:

Der Weg: Von München aus an den Gardasee sind es ca. 400km und 4,5 Stunden Autofahrt, wenn man ausschließlich Autobahnen benutzt. Das ist eine Strecke die man auch mit Kindern an einem Stück in „kleinen“ Autos noch bewältigen kann (möchte). Unterwegs gibt es zahlreiche Möglichkeiten für nette Zwischenstopps auch fern von Raststätten, besonders in Südtirol (Sterzing,Brixen, Klausen oder Bozen). Wer schon von München aus Pässe fahren möchte hat ein Eldorado bis zum Gardasee vor sich. Fährt man auf der Westseite von Garmisch über Imst bis nach Riva del Garda, hat man Reschenpass – Stilfserjoch – Gaviapass –Tonalepass – Carlo Magono Pass – Ballinopass zu bewältigen.

Boxenstop: Tanken ist in Italien natürlich kein Problem. Man sollte nur wissen, dass fast alle Tankstellen in Italien an Samstagen und Sonntagen nur mit Kreditkarte oder Bargeld funktionieren. Und das „funktionieren“ ist mit Karte nicht immer gegeben, deshalb sollte man möglichst genügend Bargeld dabei haben

Ich packe meine Koffer: Wer mit „kleinen“ Flundern reist, die gerade mal einen Kofferraum für Handgepäck haben braucht auf sein Gepäck jedoch nicht zu verzichten. Mit DHL ist es zwar nicht möglich, Gepäckstücke termingerecht nach Italien zu senden, aber mit UPS kann man sein Gepäck sicher innerhalb von 2 Tagen versenden. UPS Express Saver nennt sich der Dienst und kostet für eine Strecke zwischen 100 und 250 € (letzteres für zwei große Koffermit jeweils 30kg). In Hotels wie dem Lefay Resort&Spa oder der Villa Feltrinelli kann man das hervorragend organisieren…letztendlich auch die Abholung. So packt man seinen Koffernach Belieben und hat freie Fahrt ins Urlaubsglück.

 

 

Safety Car:

Der Weg: Von München aus an den Gardasee sind es ca. 400km und 4,5 Stunden Autofahrt, wenn man ausschließlich Autobahnen benutzt. Das ist eine Strecke die man auch mit Kindern an einem Stück in „kleinen“ Autos noch bewältigen kann (möchte). Unterwegs gibt es zahlreiche Möglichkeiten für nette Zwischenstopps auch fern von Raststätten, besonders in Südtirol (Sterzing,Brixen, Klausen oder Bozen). Wer schon von München aus Pässe fahren möchte hat ein Eldorado bis zum Gardasee vor sich. Fährt man auf der Westseite von Garmisch über Imst bis nach Riva del Garda, hat man Reschenpass – Stilfserjoch – Gaviapass –Tonalepass – Carlo Magono Pass – Ballinopass zu bewältigen.

Boxenstop: Tanken ist in Italien natürlich kein Problem. Man sollte nur wissen, dass fast alle Tankstellen in Italien an Samstagen und Sonntagen nur mit Kreditkarte oder Bargeld funktionieren. Und das „funktionieren“ ist mit Karte nicht immer gegeben, deshalb sollte man möglichst genügend Bargeld dabei haben

Ich packe meine Koffer: Wer mit „kleinen“ Flundern reist, die gerade mal einen Kofferraum für Handgepäck haben braucht auf sein Gepäck jedoch nicht zu verzichten. Mit DHL ist es zwar nicht möglich, Gepäckstücke termingerecht nach Italien zu senden, aber mit UPS kann man sein Gepäck sicher innerhalb von 2 Tagen versenden. UPS Express Saver nennt sich der Dienst und kostet für eine Strecke zwischen 100 und 250 € (letzteres für zwei große Koffermit jeweils 30kg). In Hotels wie dem Lefay Resort&Spa oder der Villa Feltrinelli kann man das hervorragend organisieren…letztendlich auch die Abholung. So packt man seinen Koffernach Belieben und hat freie Fahrt ins Urlaubsglück.