Parrot Cay - Turcs and Caicos

Schon der Auftakt ist verheißungsvoll. Eine Motoryacht holt die Gäste am chicen Empfangspavillon am Pier der Hauptinsel Providenciales ab. Gut eine halbe Stunde dauert die Fahrt durch die in zahllosen Blaufacetten leuchtende karibische See bis zur Insel PARROT CAY auf den Turks and Caicos, ein Archipel eine Flugstunde von Miami. PARROT CAY, das Ausnahme-Resort der Como-Gruppe, ist nur mit dem Boot erreichbar, auch für die Hollywood-A-List-Celebrities, die hier ihre Wahnsinnsvillen haben, Donna Karan, Keith Richards, Bruce Willis, und die gewöhnlich Sterbliche auch mieten können, wenn die Stars nicht vor Ort sind. Am Steg wartet auf die Gäste ein Empfangskomitee von balinesischen Butlern, die sich während des Aufenthalts darum kümmern, dass keine Yoga-Lesson, keine Meditationsstunde, keine Entspannungsmassage verpasst wird. Dass der Kaffee ohne Milch, das Müsli mit einer Extraportion Ananas serviert wird.

Seit Christina Ong, Besitzerin der stylischen Como-Gruppe, vor der Küste kreuzte, das frühere Piratennest entdeckte, es kaufte und das Anwesen, das es gab, zu einem Como-affinen Resort umbauen und erweitern ließ, ist PARROT CAY ein Celebrity Hot Spot, an dem Ben Affleck und Jennifer Garner heirateten und es passieren kann, dass man neben Britney Spears beim Dinner sitzt. Verschlungene Wege durch dichte grüne Vegetation führen zu den Strandvillen. Sie sind so groß, dass man sich fast darin verliert. Weiße Voilevorhänge bauschen sich im Wind, unterstreichen den geschmackvoll-simplen Tropenchic der Einrichtung mit den weißen Polstermöbeln und den weiß gestrichenen Holzpaneelen. Ganz im karibisch-kolonialen Stil thront das weiße Haupthaus auf einer Anhöhe mit kleineren – und erschwinglicheren – Gästezimmern.

Unfassbar puderweich und blendend weiß leuchtet der Sandstrand, an den die weiß schäumenden Atlantikwellen anrollen. Das Meer zeigt sich in einem tiefen Tiffany-Blau, wie man es nicht einmal auf den Malediven zu sehen bekommt. Die Meeresbrise sorgt für eine willkommene Erfrischung während der morgendlichen Yogastunde am Strand mit Patricia – noch vor dem Frühstück, versteht sich. DETOXEN sei vor allem eine mentale Sache, davon ist New Yorkerin Patricia, die den Spa leitet, überzeugt. Ihre ersten Ratschläge: offline gehen, lange Spaziergänge am meilenlangen Strand machen, das Dampfbad und den Jacuzzi ausgiebig nutzen. Und die Meditations-Stunden mit dem indischen Ayurveda-Arzt Dr. Preebang besuchen. Körper und Seele müssten gleichermaßen „entgiftet“ werden – und gepampert. Dafür sorgen die fantastischen Behandlungen im Spa, der auf der anderen Inselseite liegt.

Schon wenn man die hohen luftigen Räume des Como Shambhala Retreats betritt, scheint der Puls ein wenig langsamer zu schlagen, umfängt einen eine wunderbare Ruhe. Der Blick öffnet sich in die Mangroven und die stillen Wasserläufe. Es duftet nach exotischen Essenzen. Unübersehbar ist der asiatische Einfluss in vielen Details. Auch die Therapeuten kommen bevorzugt aus Thailand und Bali und wissen, wie man die Energieflüsse im Körper stimuliert, zum Beispiel mit dem 90-minütigen Signature-Treatment. Massiert wird mit langen Strichen, sanft und leicht. Das sei am wirksamsten, sagt Patricia. „Wir empfehlen nicht die Deep-Tissue-Massagetechnik, die jeder will.“ Body-Wraps mit Algen unterstützen den Reinigungsprozess. Reiki beruhigt die Sinne. Alle Maßnahmen zielen darauf ab, die innere Stimme zu entdecken – und auf sie zu hören. Spiritualität ist ein gewichtiger Teil der Como Shambhala- Philosophie. Aktiv werden, aber mit Augenmaß, ein anderer. Ohne Leistungsdruck und nur so weit es einem gut tut. Dazu tragen die allabendlichen Pilates-Lektio- nen unter der behutsamen Anleitung von Anabel bei.

Einfach nur köstlich ist die Shambhala-Küche. Frisch, leicht und schonend zubereitet, um die optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien zu gewährleisten. Kalorien werden keine gezählt. Es geht um gesunden Genuss. Und der fängt gleich beim frisch zubereiteten Frühstück an mit hausgemachter Erdnussbutter, leckeren Buchweizenküchlein und karamellisierten Bananen – selbstverständlich nach der Yoga-Stunde.

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