Von Madrid in den Himmel...

Von Madrid in den Himmel...

..de Madrid al cielo...

… feiern die Madrilenen ihre Stadt. Aber meinen sie den Velázquez-Himmel oder etwa doch den Tapas-Himmel? Für beides gäbe es gute Gruünde.

Er ist von einem unsagbar tiefen Blau, der Himmel uüber Madrid, eben Velázquez-Blau. Keiner hat den Himmel, den kein Wölkchen, kein Cirrusstreifen trübt, so unnachahmlich auf die Leinwand gebannt, wie der große Maler der Renaissance, dessen Werk man im Prado bewundern kann. Die spanische Hauptstadt liegt auf knapp 700 Metern, ist die am höchsten gelegene Metropole Europas; im Nordwesten sorgen die Berge der Sierra de Guadarrama für klare trockene Luft. Aber vielleicht meinen sie doch den Tapas-Himmel? Diese spezielle Art des Häppchen-Essens, die so viel mehr ist, als Ausgehen oder Essengehen. Tapas, das ist ein soziales Ereignis. Bringt Madrilenen jedes Alters, jeder sozialen Schicht raus auf die Straße, in die Bars, die Tavernen, die Restaurants. Jeden Abend beginnt sie die Marcha. Ganz Madrid scheint auf den Beinen zu sein. Nachts um vier sind die Straßen genauso voll wie am Nachmittag. Lebensfreude pur in den Straßen, auf den Plätzen, den Terrassen. Jeder der dabei ist, gehört dazu. Madrid, das sind die großen Prachtstraßen, die in Nord-Süd-Richtung verlaufen, um die frische Luft aus den Bergen in die Stadt strömen zu lassen.

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