Botswana Safari

Botswana Safari

Botswana Safari

 

Come, see and believe

Kommt man auf dem kleinen Flughafen in Maun an wartet schon das Empfangskomitee von Wilderness in ihren schicken braunen und beigen Safarioutfits. Die Organisation ist perfekt und schnell sind alle Ankömmlinge in ihrem ersten Flieger in Richtung Okavango Delta und Linyanti Reserve untergebracht. Die Lodges und Camps befinden sich mitten in der „Wildnis“ und können somit nur mit kleinen Flugzeugen erreicht werden. Dieser Service wird über Sefofane erledigt, die täglich mit ihren kleinen Cessnas mehr Starts und Landungen absolvieren als mancher Großflughafen. Das ganze funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk und die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit mit der man von Camp zu Camp gebracht wird ist beeindruckend.

Ein braun gebrannter Pilot steht lächelnd neben seiner Maschine und weist die Gäste ein, dann geht es auch schon steil nach oben ins Himmelreich – direkt zum ersten Camp. Es ist kaum zu beschreiben, welch gewaltige Impressionen sich einige tausend Meter weiter unten auftun, wenn das Delta immer näher kommt. Riesige Seen, tausende Inseln, Festland durchzogen von feinadrigen Kanälen bilden ein traumhaftes, kunstvolles Mosaik. Das Wasser ist größtenteils nur knietief und so stehen Elefanten oder rote Litschi Antilopen mitten in den großen Wasserfeldern, Kilometer weit entfernt vom nächsten Festland. Einladender, packender und emotionaler kann ein Anflug nicht sein...

Kaum sitzt man auf dem Jeep und fährt Richtung Camp, beginnt das Abenteuer Afrika: Erdige, holzige, frische oder grasige Düfte wechseln blitzartig im Fahrtwind und sind von einer Intensität, wie es diese wohl nur hier in Afrika gibt. Das Licht ist wie ein Heiligenschein, ohne Smogglocke dringt es ungehindert auf die Erde und lässt die Natur in hunderten von Goldtönen schimmern, warm und sanft – der Garten Eden. Plötzlich durchdringen einige Stimmen die perfekte Stille: Die kleine Crew des Camps hat sich am Eingang aufgebaut und singt mit kräftigen Tönen und voller Freude ein afrikanisches Willkommenslied, dessen Rhythmus zum Wippen zwingt. Der Text ist nicht zu verstehen, aber er wirkt einladend und zieht einen sogleich in seinen Bann. Fasziniert und abgelenkt von diesem „Stelldichein“ realisiert man erst so langsam seine Umgebung und man fragt sich dann: „Wo ist das Camp?“.

In die Natur, sprich in Bäume und Büsche förmlich hinein modeliert über eine Brücke – je nach Camp – gelangt man in die afrikanische „Wilderness Lobby“. In den Wilderness Camps gibt es keinen „Style“! Der Unterschied aller Camps ist das Besondere und dieser ist nur mit den Worten „Einfach umwerfend“ zu beschreiben. Jedes Camp ist angepasst an die Besonderheit seiner Umgebung und seines Wildbestandes und hat somit seine eigene Identität, seinen einmaligen Charakter. Zentrales Highlight in allen Camps – und natürlich auch immer verschieden – ist die Feuerstelle. Hier trifft man sich morgens, bevor es auf den „Morning Drive“ geht. Das afrikanische Holz prasselt genüsslich, glüht tief-rot und wärmt am frischen Morgen mit dem Kaffeebecher in der Hand. Der Busch wirkt hellwach, Elefanten trompeten, die Paviane streiten sich lautstark um die besten Plätze in der Baumkrone und der König der Löwen kündigt sich mit beeindruckendem Gebrüll an. Was gut 1 Kilometer weit entfernt ist klingt als wäre es 100 Meter vor dem Camp – Welcome to Nature Africa.

Jeder Tag ist anders, voller Überraschungen, voller Begegnungen mit der Tierwelt in Botswana. Eine Elefantenfamilie besetzt ein kleines Wasserloch für einige Stunden, während ein paar Warzenschweine etwas ungeduldig werden und nicht mehr warten können. Der kleinste „Jumbo“ im Kreise der Familie regt sich über die ungebetenen Gäste fürchterlich auf und treibt die „beleidigten“ Schweine quer durch den Busch. Ein Leopard hat seine geschickt erbeutete Antilope nicht schnell genug auf dem Baum und damit war seine ganze Mühe ohne Lohn: Eine Hyäne jagt sie ihm ab und die gefleckte Katze sucht das Weite in der nächsten Baumkrone. Löwen sonnen sich gemächlich im hohen Gras, bis die ganze Horde keine 10 Minuten später eine Büffelherde attackiert – nicht selten mit Erfolg. Dann zeigt sich die Unerbittlichkeit der Natur: Das gerade noch grasende Tier ist in kürzester Zeit von der hungrigen Löwenherde mit Haut und Haaren verspeist – Die Stille im Jeep wird dabei immer wieder durch das knackende Geräusch der brechenden Knochen durchdrungen. Ein Erlebnis, dass nicht einfach zu „verdauen“ ist, aber den Kreislauf der Natur verdeutlicht.

Hunderte von Vögeln zeigen ihr prachtvolles Gefieder in den Sonnenstrahlen, Nilpferde grunzen aus ihrem tiefsten Inneren „Komm mir nicht zu nahe“ und Elefanten besprühen sich genüsslich mit Schlamm, wenn sie nicht gerade Äste von den Bäumen „knacken“ und diese verzehren. Am Abend trifft man sich wieder am Lagerfeuer und jeder einzelne hat seine eigenen Geschichten zu erzählen. Mit dem Sundowner in der Hand werden Erlebnisse ausgetauscht, während die Dunkelheit wieder über die Wildnis hereinbricht und das Abendkonzert der Frösche, Vögel und allen anderen beginnt. Gerade im Busch werden die Sinne besonders geschärft. Man hört besser, sieht besser und riecht besser und wenn es nach frischem Brot duftet, dann ist das Dinner nicht mehr weit. Mitten im Niemandsland zaubern die Wilderness-Köche ein wunderbares Menü auf den Tisch, der direkt unter dem afrikanischen Sternenhimmel steht. Der Tag geht auch hier leider zu Ende, aber dafür kommt auch ein neuer Morgen mit dem Luxus, für ein paar Stunden ganz alleine mit der Welt zu sein.

Abschied vom Camp zu nehmen ist nicht einfach und man überwindet den Schmerz mit der Vorfreude auf das nächste Camp. Und von Camp zu Camp versteht man mehr und mehr die Begeisterung und die Passion wofür die Wilderness Organisation steht: Kein Geld dieser Welt kann den größten Luxus ersetzen, den wir Menschen haben: Die letzten Naturwunder unserer Erde. Jeder weiß es – aber wer mit Wilderness in Botswana war, der versteht es auch... Go Wilderness!

 

Mittlerweile bin ich schon fünf Mal in Botswana gewesen und meine Begeisterung für die Destination hat sich nicht vermindert. Botswana ist von seiner Landschaft nicht so Vielfältig wie Kenia, Tansania oder auch Sambia. Es ist aber auch so, dass die Fauna wie im Okavango Delta einzigartig ist und die gibt es nirgendwo sonst. Botswana ist und bleibt immer ein wirkliches Safari Erlebnis. Jegliche Art von Tieren präsentieren sich nie auf einem silbernen Tablet, wie in der Masai Mara oder der Serengeti, man muss sich seine Sightings schon erarbeiten (vielmehr der Guide muss das). Hat man Erfolg kann man diese aber auch völlig alleine genießen und binnen Minuten strömen nicht Horden von Jeeps und Kleinbussen heran. Die Exklusivität ist einzigartig und wird es hoffentlich auch immer bleiben. Die Camps in Botswana haben durchweg  einen extrem hohen Standard und manche Premier Camps stehen den berühmten Camps im Krügerpark in nichts nach. Der richtige Mix bei einem Besuch macht es aus, den so manche klassischen Camps haben ihren Reiz und versprühen sehr viel Charme.

Auch innerhalb des Okavango Deltas und des Linyanti gibt es deutliche Unterschiede. Manche Camps sind bei hohem Wasserstand nicht mehr viel mit Festland gesegnet und Bootstouren sind dann ein großer Bestandteil des Programms. Natürlich strahlt allen voran Chief’s Island mit seiner Tierpopulation, die einem Zoo gleichkommt. Auf Chief’s Island gibt es nur 2 Camps: Das ist Mombo, eines der berühmtesten Safari Camps überhaupt und das Chief’s Island Camp. Glücklich darf sich der schätzen, der das nötige Kleingeld für Mombo besitzt und dann auch noch einige Nächte bekommt.

Die Gegenden rund um Chief’s Island verändern sich auch ständig und dementsprechend wandern auch die Tiere. So ist das Löwen-Spektakel (Löwe jagen tagsüber Büffel) auf Duba Plains nicht mehr so wie früher. Zum einen können die Löwen wieder auf anderes Festland wechseln und die so auf Büffeljagd getrimmte Löwenfamilie hat sich mittlerweile auch zerschlagen. Oder das als reines Wasser-Camp bekannte Xigera Camp hat mittlerweile hervorragende Safari auf dem Festland anzubieten. Man kann also nur ungefähr sagen, ob ein Camp mehr Wasseraktivitäten hat oder Landaktivitäten. Das hängt nicht nur von der Jahreszeit ab, sondern von der generellen Jahres-Wassersituation und der oft daraus resultierenden Veränderung.

Auch das trockene Linyanti Gebiet ist – wenn auch seltener – voller Überraschungen. So gab es 2008 eine Sensation in Botswana, als es hieß im Savuti Channel fließt wieder Wasser. Dieses Naturereignis geschah zuletzt Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Seither war der Kanal ausgetrocknet. Und so waren alle im Savuti Camp ganz euphorisch von der überraschenden Flutung des Flußbettes am 3. August 2008 und schwärmen von einem historischen Ereignis.

 

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Botswana– Der Diamant unter den Edelsteinen Afrikas

Die Zahlen sprechen für sich: 730 Quadratkilometer Fläche und davon sind 40% Naturschutzgebiet! Umgeben von den Staaten Südafrika, Namibia, Sambia und Simbabwe hat das durchschnittlich 950 Meter über dem Meeresspiegel liegende Botswana in etwa die Größe Frankreichs. Seit der Erlangung seiner Unabhängigkeit im Jahr 1966, wird Botswana wegen seiner freiheitlich demokratischen Grund- ordnung oftmals als das Musterland auf dem Schwarzen Kontinent bezeichnet. Aufgrund des Diamantenexports – eine Folge der drei ergiebigsten Diamantenminen weltweit – ist das jährliche Wirtschaftswachstum Botswanas mit Abstand das höchste aller afrikanischen Staaten. Es ist einerseits die Stabilität Botswanas, die es zu einem sehr beliebten Urlaubsziel im südlichen Afrika macht, andererseits auch der ökologische Tourismus der betrieben wird, um die ungewöhnliche Vielfalt dieses Landes auch der Nachwelt zu erhalten. Zum vielfältigen Ökosystem Botswanas gehören die kristallklaren Gewässer des Okavango Deltas und die raue Wildnis der Kalahari-Wüste, die surrealen Salzpfannen der Zentralkalahari und der Chobe Nationalpark mit seinem großen Wildbestand. Hier findet man majestätisch dahinfließende Ströme, faszinierende, unberührte Natur und man entdeckt wilde Tiere hautnah für sich alleine – Safari pur im Herzen Afrikas! Lassen Sie sich hinreißen von der Sanftmütigkeit der „Dickhäuter“, die in Botswana den größten Bestand in ganz Afrika darstellen und bestaunen Sie darüber hinaus Großkatzen wie Löwen, Geparden und Leoparden. Ca. 600 Vogelarten leben im Okavango Delta und an den Flüssen Chobe, Linyanti und Okavango. Botswanas berühmteste Gebiete sind das Okavango Delta und das Linyanti Wildlife Reserve.

Botswana ist die exklusivste Safari Destination weltweit. Entsprechend teuer ist es auch dort Safari zu machen. Für Safari Anfänger würde ich es nicht empfehlen. Tierbeobachtungen können oft schwierig sein, da es in Botswana ja nicht die weiten großen Graslandschaften gibt wie die Serengeti in Tansania oder die Masai Mara in Kenia. Dafür ist die Safari extrem exklusiv, da das nächste Camp oft sehr weit entfernt ist und in Botswana Massentourismus nicht geduldet wird. Safrai Fortgeschrittene haben schon einiges gesehen und schätzen dann diese „echte“ Safari, d.h. die Pirsch mit Fährtensuche und nach Alarmrufen anderer Tiere Raubkatzen zu suchen.

Die Organisation in Botswana ist vorbildlich und auf höchstem Niveau. Keine Wartezeiten, kein „ich weiß nicht wohin“. Am kleinen Flughafen in Maun wird man sofort nach der Ankunft empfangen und sofort zu den kleinen Flugzeugen gebracht, die einen in das Camp fliegen. Auch die Einreise ist schnell und problemlos. Jedes Camp hat sehr nahe gelegen seinen eigenen Airstrip und so vergeudet man mit Reisen innerhalb von Botswana kaum Zeit. Abgeholt wird man direkt am Airstrip schon von seinem Guide für die nächsten Tage und die Safari beginnt innerhalb weniger Minuten schon auf den Weg zum Camp.

 

Okavango Delta

Das Okavango Delta ist das im Nordwesten Botswanas gelegene Binnendelta des Okavango. Jährlich entspringt im 1.000 km entfernten Hochland Angolas ein zarter Strom – der Okavango – und bahnt sich seinen Weg in Richtung Süden nach Botswana. Dort angekommen bildet er in der Kalahari Wüste das weltweit größte Binnenflussdelta. Auf einer unglaublichen Fläche von 1,6 Millionen Hektar offenbart sich eine faszinierende Naturwelt aus Wasserflächen, Feuchtgebieten und Inseln. Je nach jahreszeitbedingtem Wasserstand können Sie zwischen Safaris zu Land, typischerweise aber zu Wasser wählen. Da im südlichen Okavango Delta die Fluten erst im August einsetzen, gibt es hier vermehrt Landsafaris. Im nördlichen Okavango Delta sind ganzjährig Bootstouren möglich. Erleben Sie das kaum zu beschreibende Erlebnis, mit dem Mokoro – einem Einbaumboot – durch die Flutebenen des Okavango Deltas zu fahren. Das glasklare Wasser des Deltas schimmert unter dem Boot, in der Ferne hört man Nilpferde schreien, ein Elefant watet beinahe lautlos durch das Wasser, nur das Rascheln, das er beim Streifen der Papyrusstauden verursacht, ist zu hören. Die Ruhe und Erhabenheit einer Mokorosafari lässt sich mit keinem Safariabenteuer der Welt vergleichen.

 

Linyanti

Das etwa 1.250 qkm große Linyanti Reservat liegt im Nordwesten von Botswana zwischen dem Okavango Delta und dem Chobe Nationalpark. Die vielen unterschiedlichen Natursysteme wie Sumpfgebiete, trockenes, baumbestandenes Grasland, Flussniederungen, der berühmte Savuti Channel und der an seinen Ufern stark bewaldete Linyanti Fluss, prägen diese Landschaft. Weiter vom Fluss entfernt erstrecken sich trockenere und zum Teil nur dünn mit Bäumen und Büschen bewachsene Landstriche. Große Lagunen und beständig Wasser führende Flussarme und Kanäle, die mit Papyrus bewachsen sind, bieten zahlreichen Tieren einen Lebensraum. Der Savuti Channel führte zuletzt 1980 Wasser und galt seitdem als ausgetrocknet, bis 2008 erstmals wieder Wasser durch den Kanal floss. Das im Vergleich zum Okavango Delta trockene Linyanti Reservat ist nicht nur landschaftlich ein großer Gegensatz, sondern auch was die Safaris anbelangt: An den dünn besiedelten Wasserstellen sind oft riesige Elefantenherden zu beobachten und Geparden oder Wildhunde sind nicht selten auf der „Check-Liste“ am Abend zu finden.

 

Beste Reisezeit Safari

Die beste Reisezeit gibt es nicht so richtig in Botswana, denn es herrscht ganzjährig bestes Reisewetter und die unterschiedlichen Jahreszeiten haben ihren unterschiedlichen Reiz. Das subtropische, kontinentale Halbwüstenklima sorgt dafür, dass die Temperaturen ganzjährig kaum unter 20 Grad sinken. Winter in Botswana dauert von Mai bis November und verspricht trockenes Wetter, blauen Himmel und angenehme Tagestemperaturen von 20 bis 25 Grad. Nachts kann die Temperatur allerdings deutlich absinken und man braucht entsprechende Kleidung – vor allem am Morgen für die Safari (Zwiebelprinzip). Die trockensten und heißesten Monate sind September bis November. Die Vegetation geht in dieser Zeit auf ein Minimum zurück, die Farben sind bräunlich-gräulich, ausgetrocknete Böden, niedrige vertrocknete Vegetation und verdorrte Bäume prägen die Landschaft. Diese Jahreszeit verspricht für Safaritouristen im Okavango-Delta und dem Linyanti besonders gute Beobachtungsmöglichkeiten, weil durch die verdorrte Vegetation und das niedrige Gras die Sicht sehr gut ist. Die Tiere versammeln sich um die wenigen verbliebenen Wasserstellen und sind auch in der Nähe der Camps sehr gut zu sehen.

Im Dezember setzt die sommerliche Regenzeit ein. Diese Vegetationsperiode, in der sich das Landschaftsbild komplett ändert, dauert bis März an. In dieser Zeit ist Botswana landschaftlich sehr reizvoll. Heiße Tagestemperaturen von 30 bis 35 Grad, Gewitter, häufige kurze Schauer sind typisch für diese Jahreszeit. Für Fotografen ist diese Jahreszeit ein Traum, den die Wolkenformationen und üppige, farbige Vegetation ergeben ganz andere Fotomotive.

Die beste Reisezeit für das Okavangodelta sind die Monate April bis Oktober. Zwar liegt die Reisezeit damit inmitten der Trockenzeit, doch das Delta füllt sich mit angesammeltem Wasser aus Angola und nicht durch Regen. Ein Paradies aus Feuchtgebieten und Wasserstellen entwickelt sich während der Trockenzeit und lockt viele Tiere aus der Kalahari-Wüste hin zum wasserreichen Delta. Im Juni und Juli erreicht das Wasser den Höchststand und zaubert eine wunderschöne Landschaft. In dieser Zeit kann man eine große Dichte an Wildtieren im Okavangodelta auf einer Safari bewundern. Zahlreiche Camps können dann aber kaum noch Safari auf dem Land durchführen, sondern nur noch mit Booten.

 

„Wilderness“ in the Wilderness

Seit 25 Jahren betreibt Wilderness durch ein engagiertes Team von passionierten Naturliebhabern Safari Lodges, Camps und Safaris in ganz Botswana. Der Fokus von Wilderness liegt in der Erhaltung der unglaublichen Naturschönheiten von Botswana. Somit spielt der Ökotourismus - Wilderness versteht hierunter unvergleichliche Safarierlebnisse mit einer kleinen Anzahl von Gästen - eine bedeutende Rolle wobei primär auf die Erhaltung und den Schutz der Natur Südafrikas Wert gelegt wird. Wilderness Safari ist mehr als nur ein Reiseveranstalter, hier steckt eine Weltanschauung dahinter. Und so begleitet das Unternehmen auch viele Projekte in Afrika, wie gegen Waldbrände im Okavango Delta, die Erforschung, die Erhaltung oder Wiedereingliederung einiger spezieller Tierarten (z.B. Nashörner, Wildhunde) und die Integration der Bevölkerung Botswanas in den Ökotourismus. In jedem Wilderness Camp arbeiten im Service und als Guides ausschließlich Bewohner aus einheimischen Dörfern. Bekanntestes Projekt ist Children in the Wilderness. Einmal im Jahr werden alle Camps für eine Woche geschlossen und hilfsbedürftige Kinder dürfen für diese Woche Natur und Tiere erforschen, Teamspirit und Freundschaften bilden. Für viele Kinder, aber auch für Erzieher, Sponsoren und alle Beteiligten ist das Programm eine Lebenserfahrung, deren Ziel auch die Motivation der Ju- gendlichen für ihr weiteres Leben ist.

Es gibt natürlich auch andere Veranstalter, aber in Botswana hat niemand eine so vielfältige Auswahl, verteilt auf allen Gebiete, wie das Okanvango Delta, dem Linyanti oder der Central Kalahari.

 

Nachhaltiges Reisen in Botswana

Naturtourismus ist kein Modewort – man versteht darunter naturbezogene Aktivitäten, die in attraktiven naturnahen Landschaften, bevorzugt in Schutzgebieten, ausgeübt werden. Botswana ist eines der afrikanischen Länder, die sich dies schon seit über 20 Jahren auf die Fahne schreiben und praktizieren. Mehr als ein Drittel der gesamten Landesfläche sind private und staatliche Naturschutzgebiete – da kann kaum ein zweites Land mithalten. Daher gilt Botswana als eines der ursprünglichsten und größten Natur- und Wildparadiese dieser Erde. Aber auch die Menschen möchten profitieren – und ihre traditionsreiche Kultur erhalten.

 Das Okavango Delta, das größte Binnendelta der Welt, ist eine streng überwachte Ökozone, in der sich Flora & Fauna noch in ihrem ursprünglichen Zustand befinden. Der im Hochland von Angola entspringende drittgrößte Strom des Kontinents, der Okavango, trifft in Botswana auf die Trockensavanne der Kalahari und lässt einen Lagunendschungel aus Flussläufen, Wasseradern, Seen und kleinen Inseln entstehen. Der Besuch des Deltas ist streng reglementiert, Gäste werden ausschließlich in sehr kleinen aber feinen Lodges und Camps des Deltas untergebracht. Fliegt man mit einer der kleinen Cessnas über dieses überwältigende Naturkunstwerk, so sind die Camps meist nicht einmal von oben zu erkennen, dafür sorgen die Auflagen von Botswanas Regierung.

Die Ureinwohner in den Dörfern haben durch den Tourismus eine wertvolle Zukunftsperspektive in verschiedenen Bereichen. Der sogenannte Ethnotourismus, der Touristen gezielt zu fremden und ursprünglichen Kulturen führt, ist ebenfalls einen Herzensangelegenheit von Botswana. Diese Tourismusform kommt vor allem den San zugute, die nicht nur als erste Bewohner des südlichen Afrikas gelten, sondern von vielen Forschern sogar als Ursprung des menschlichen Stammbaumes angesehen werden. Derzeit laufen in Botswana über 90 Programme im Rahmen der Community-Based Development Projects, davon sind mehr als ein Drittel im Wachstumsfeld des hochwertigen Tourismus angesiedelt.

Die San laden mittlerweile auch in Eigenregie Gäste in ihre Dörfer ein, um ihnen das traditionelle Leben des Urvolkes näher zu bringen und um manche Geheimnisse bezüglich der Heilkraft der hiesigen Flora preis zu geben. Die Okavango Polers staken Besucher in ihren traditionellen Einbäumen, den Mokoros, durch die unendlichen labyrinthähnlichen Flussarme des Deltas.

Ethnische Projekte wie das Kuru Village für die San nahe Ghanzi, oder auch Kunsthandwerksbetriebe in einem der geförderten Dörfer im Rahmen des Community Development Projects — Botswana versucht erfolgreich, ökologische Erfordernisse mit nachhaltiger Existenzsicherung der Menschen in Einklang zu bringen. Die Projekte schaffen wertvolle Arbeitsplätze, welche Traditionen erhalten und gleichzeitig den Ureinwohnern eine Zukunftsperspektive bieten. Frauen arbeiten beispielweise in der Teppichweberei von Oodi, der Thamaga Dorf-Töpferwerkstatt, der Töpferei in Pelegano oder in Lederwerkstätten von Mochudi und stellen dort hochwertige, typisch botswanische Mitbringsel für die Touristen her.

Nicht zuletzt die unbändige Masse an Tieren in den Nationalparks lässt auf den Erfolg dieses Systems schließen. Die strengen Regeln für die Safari-Anbieter in den geschützten Gebieten, wie die stark limitierte Bettenzahl oder das Verbot von grellen Nachtscheinwerfern, sind nötig, um die Tierpopulation zu erhalten und die Natur nicht zu überfordern. Um verwaiste, kranke oder vom Aussterben bedrohte Tiere zu retten und die Population wieder zu erhöhen gibt es das Mokolodi Nature Reserve, wo Naturbeobachtung, Tierschutz und Bildung Hand in Hand gehen. Hoch engagiert werden hier eine Geparden-Pflegestation, ein Elefantenrefugium oder eine Nashorn-Nachzuchtstation betrieben, um die wilden Tiere schnellstmöglich wieder in die freie Wildbahn zu entlassen. All die Auflagen und Bemühungen werden akzeptiert und geschätzt, denn man sieht, was Botswanas Tierwelt ist und dadurch – hoffentlich – bleibt: EINZIGARTIG!

www.botswanatourism.de

 

 

Informationen & Buchungen

Abendsonne Afrika GmbH
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