Somalia Camp - Hwange

Somalia Camp - Hwange

Somalia Camp - Hwange

 

Das Elefantenparadies

 

In der Dämmerung fahren wir langsam auf das Somalisa Camp zu. Es ist ein ungewöhnlicher Anblick. Die Camp-Zelte liegen verstreut und ohne erkennbares Muster unglaublich gut getarnt zwischen den Bäumen verstreut. Das Hauptzelt ist nicht viel größer als die Gästeunterkünfte und zwischen diesem, der hübschen Poolterrasse und der Camp Feuerstelle ist nicht einmal ein erkennbarer Weg. Doch Sie können mir glauben, was hier planlos und unstrukturiert wirkt, dem liegt das absolute System zugrunde: Beks’ Afrika System! Je näher wir kommen, umso fragwürdiger erscheinen mir die dunklen riesigen Boliden mitten im Camp. Wir halten an und Beks steigt mit einem genussvollen Grinsen aus, denn er weiß genau welches verdutzte Gesicht ich die nächsten Sekunden machen werde. Die dunklen Boliden sind Elefanten. Fünf, nein zehn, nein dreißig pilgern durch das Camp, reihen sich um den Pool auf, der als eine große Tränke fungiert: Welcome to Elephant City. Unbehagen kommt nicht eine Sekunde auf, man spürt die Gelassenheit der Dickhäuter auch ohne ein Simbabwe Guide zu sein. Langsam bewege ich mich zum Pool und setzte mich dort auf eine Liege. Die nach Wasser saugenden Rüssel sind so nahe, ich könnte die Hand zur Begrüßung ausstrecken. So viele der Giganten drängen sich hier derart eng zusammen, dass man in der Dunkelheit gar nicht zu zählen versucht. Alleine die Geräuschkulisse ist beeindruckend. Trompeten, Schmatzen und immer wieder das Wasser, welches die Elefanten erst in den Rüssel saugen und dann aus dem Rüssel in ihren Schlund laufen lassen – literweise. Es ist eine einmalige Erfahrung, eine unglaubliche dazu.

Ähnlich unglaublich setzt sich der Aufenthalt im Somalisa Camp fort. Beim Abendessen kann man sich immer noch nicht ganz auf eine Unterhaltung konzentrieren denn in der Dunkelheit sind die schwarzen großen Gestalten immer noch im Kerzenlicht erkennbar und auf jeden Fall hörbar, wenn sie das Camp passieren. Am Morgen hat sich das nicht verändert und wenn man sich im Camp frei bewegt gilt an jedem der Pfade: Elefanten haben Vorfahrt. Es kann auch schon mal passieren, dass ein neugieriger Rüssel sich im offenen Badezimmer zeigt und unverkennbar seine Vorliebe für Seife erkennen lässt. Und so natürlich wie sich diese großen Tiere durch das Camp bewegen, so gehen diese auch mit dem Camp um. Die meisten Lodgen integrieren sich optisch perfekt in die Landschaft oder den Busch. Aber Beks geht noch einen Schritt weiter und hat vielmehr sein Camp so angelegt, dass die Tiere es nicht als „unnatürlich“ wahrnehmen und somit akzeptieren. Anders kann man dieses „Miteinander“ nicht erklären.

 

 

www.africanbushcamps.com

 

 

 

 

Camp

Das Somalisa Camp befindet sich im Hwange Nationalpark, auf halber Strecke zwischen Bulawayo und den Viktoriafällen.

 

 

Somalisa Camp 2 

 

Tiere

Elefanten, Zebras, Giraffen, Paviane, Löwen, Büffel, Bradfield's Hornbill, Crimson-breasted Shrike, Southern Pied Babbler, Meyer's Parrot, Red-billed Spurfowl, Yellow-billed Oxpecker, Lesser Spotted Eagle, Red-footed Falcon, Miombo Tit, Miombo Rock-Thrush, Arnot's Chat, African Golden Oriole.

 

 

Somalisa Camp 11

 

 

Kinder

Kinder ab 10 Jahren sind im Somalisa Camp herzlich willkommen. Somalisa empfiehlt einen Besuch des Camps jedoch erst ab 16 Jahren. Kinder müssen rund um die Uhr beaufsichtigt werden, da sich in der Gegend viele Wildtiere aufhalten. Kinder unter 16 Jahren dürfen leider nicht an den Wandersafaris teilnehmen, aber an kurzen Wanderungen in der Nähe des Camps.

 

www.africanbushcamps.com

 

 

 

Camp

14 Gäste in 7 Gästezelten. Die 7 Zelte sind auf dem Gelände frei unter alten Akazien verteilt. Eine bequeme Ausstattung rundet die einzelnen Zimmer perfekt ab. Nach Einbruch der Dunkelheit wird das Campgelände mit Petroleumlampen beleuchtet. Wir finden das Camp sehr schön, da es authentisch ist und von keinerlei Zäunen oder anderen Barrikaden umgeben ist. Man hat das Gefühl von echtem traditionellem Safari Camping. Highlight sind die aus allen Richtungen quer durch das Camp laufenden Elefanten. Bevor man sein Zelt verlässt muss man schon erst mal links und rechts schauen ob nicht ein Dickhäuter ankommt... Nicht selten auch besucht ein Rüssel das Freiluft-Badezimmer und versucht eineige Assecoires zu finden. Die sollten also gut verstaut sein.

 

 

Somalisa Camp 4

 

 

 

 

Neben zahlreichen Fleischgerichten gibt es auch etwas für Vegetarier. Auf Tagesausflügen werden Picknickkörbe oder Lunchpakete gepackt. Abends gibt es ein 3-Gänge-Menü, das gemeinschaftlich eingenommen wird. 

 

Somalisa ist kein besonders luxuriöses Camp, aber es gehört zu den absolut einmaligen und außergewöhnlichsten Camps in Afrika. Beks Ndlovu hat ein Camp nicht nur für Tierbeobachtungen geschaffen, vielmehr ist Somalisa ein Camp, das so einmalig in die Natur integriert ist, dass es zwischen Camp und Elefanten keine Distanz mehr gibt. Der vielleicht beste Guide in Afrika hat dafür ein einmaliges Händchen. Wer Somalisa besucht hat ist danach nicht mehr derselbe Mensch. So nah an wilden Elefanten zu sein ist eben ein prägendes Erlebnis. In 20 Jahren Afrika Erfahrungen würde ich es nicht nur unter die TOP 3 Erlebnisse einordnen, sondern vielleicht sogar zur unumstrittenen Nummer EINS.

Ein Dinner im Kerzenlicht auf dem Pooldeck. Keine 2 Meter entfernt eine Herde Elefanten, die genüsslich Wasser aus dem Pooltrinken. Oft war es so dunkel, dass ich die Riesen nur gehört habe und diese Geräusch, des aus dem Rüssel fließenden Wassers in die Kehle des Elefanten nie vergessen werde. Angst hat man hier überhaupt nicht. Ist man erst mal einige Stunden im Camp vertraut man der sensationellen Ruhe der elefanten und dem ganzen Capm Personal. Ich selbst habe erlebt wie ein Junges Elefantenbaby in den Pool gefallen ist und nicht mehr selbst heraus kam. Es war ein wildes Getöse und Trompenten, aber irgendwie selbstverständlich sind die Elefanten zurück gewichen, mit der Gewissheit dass die Guides helfen werden. Die sind in den Pool gesprungen und haben das Junge wieder auf die Beine gebracht. Keine zwei Minuten später war absolute Ruhe eingekehrt und alle Jumbos haben wieder getrunken als sei nichts passiert. Top oft he Top!

 

 

Somalisa Safari 12

 

 

 

 

 

 

 

Das Somalisa Camp bietet die üblichen Safaritouren an. Erfahrene Guides begleiten die Touren, zeigen den Gästen die besten Stellen zur Wildbeobachtung und geben Ratschläge und Wissenswertes an die Gäste weiter. Es gibt vieles zu sehen in einer wundervollen Landschaft. Hauptattraktion ist und bleiben aber die Elefanten. Die Guides in Simbabwe gehören zu den Besten überhaupt und geführte Wandersafaris sind sehr empfehlenswert.

 

 

Somalisa Safari 17

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abendsonne Afrika ist einer der größten Spezialveranstalter für Reisen ins südliche und östliche Afrika. Bestandteil der Firmenphilosophie ist Nachhaltigkeit, die auch gelebt wird, und somit beteiligt sich Abendsonne Afrika tatkräftig und finanziell an Naturschutz und sozialen Projekten in Afrika. 

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