Bisate Lodge

Bisate Lodge

Bisate Lodge

 

Volcanoes National Park – A Lifetime Experience

 

Wie lange habe ich diesem Gorilla Trekking entgegengefiebert und nun geht es in Richtung Volcanoes National Park zu diesen einmaligen Lebewesen. Es ist nicht mein erster Besuch bei Gorillas, bereits 2009 nahm ich an einem Trekking in Bhwindi in Uganda teil. Damals war das Trekking mit „anstrengend“ nur unzulänglich beschrieben: Über 12 Stunden waren wir an einem Tag unterwegs, sieben weitere Stunden waren es noch am zweiten. Aber die Mühe hatte sich gelohnt und deshalb wollte ich dieses „Once-in-a-lifetime“-Erlebnis zu einem „twice in a lifetime“ machen. Aber auch um die vielen Fragen zu Unterschieden zwischen Uganda und Ruanda zu beantworten, hinsichtlich Anstrengung und Aufwand, Gelände, Lodges und Organisation. Nach einer schönen Autofahrt quer durch Ruanda jubiliert Besma unsere Fahrerin plötzlich: „Die Volcanoes!“ Erst später begreife ich ihren freudigen Ausbruch so richtig, denn die Vulkane waren fast völlig frei von Nebel – eine absolute Seltenheit. Der Nebel wird uns in den nächsten Tagen immer wieder begleiten und erst wenn man es selbst erlebt hat begreift man die passende Bedeutung des Filmtitels „Gorillas im Nebel“. Der Blick auf die Volcanoes, die im Nordwesten Ruandas liegen war auf jeden Fall gigantisch. Ebenso wie der Virunga National Park in der Demokratischen Republik Kongo entstand der Volcanoes National Park 1969 durch die Teilung des bereits seit 1925 bestehenden Albert-Nationalparks. Der Park grenzt an die Nachbarländer Kongo und Uganda und erstreckt sich über 13.000 Hektar tropischer Bergnebelwälder, die an den Hängen der erloschenen Vulkankette gedeihen. Jahrelang wurde der Park von Wilderern heimgesucht oder war Schauplatz kriegerischer Aktivitäten, doch seit 2001 ist ein Besuch wieder möglich.

Wenig später fahren wir einen sehr holprigen Weg zu unserer Lodge, der Bisate Lodge von Wilderness Safaris. Darin besteht schon der erste große Unterschied zu Uganda. Rund um den Bhwindi Nationalpark gibt es keine wirklich luxuriöse Lodge, was in Ruanda lange Zeit nicht anders war, bis sich die ruandische Regierung wegen ihres bekannten Engagements für den Naturschutz an Wilderness Safaris wandte und eine Partnerschaft zur Eröffnung von Bisate und zwei weiteren Lodges, eine in Akagera und eine in Nyungwe, vorschlug. Das Wilderness-Team musste nicht nur sein Fachwissen und seine Ausbildung im Bereich Luxusgastronomie in das Land einbringen, sondern auch sein Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Diese Verpflichtung begann mit dem Standort der Lodge. Bisate bedeutet in Kinyarwanda „Stücke“ und bezieht sich auf die Lage der Lodge auf einem erodierten Vulkankegel, der von den Witterungseinflüssen zersplittert wird. Ihr Standort wurde sorgfältig außerhalb des Ackerlandes ausgewählt, damit die Lodge den Bauern in der Gegend keinen fruchtbaren Boden wegnimmt. Auch für die Gegend rund um die Lodge zeigt sich Wilderness Safaris verantwortlich und so sorgt man für die Wiederaufforstung des Gebiets, das unter unkontrollierter Landwirtschaft leidet, die in den Nationalpark und letztendlich in das Gorilla-Land eindringt. Im Rahmen dieser Bemühungen pflanzt Bisate jährlich mindestens 10.000 Bäume, hat bereits im ersten Jahr 20.000 gepflanzt. Man wünscht sich, dass der Volcanoes National Park dadurch expandiert und Bisate Lodge durch die Wiederaufforstungsbemühungen eines Tages möglicherweise innerhalb der Grenzen des Parks landen wird.

Während der Anfahrt ist von der Umgebung und der Lodge zunächst so gut wie gar nichts zu sehen, was an dem berühmten Nebel liegt. Die Fahrt hat schon etwas Mystisches, gelegentlich taucht ein Bauer oder eine Gruppe Frauen aus dem Nebel auf, sie tragen Werkzeuge, Wasser oder Holz nach Hause. Am Ende der Fahrt findet man sich am Fuße einer steilen Steintreppe die hinauf zur Glückseligkeit führt. Aber diese wird einem nicht geschenkt, denn man muss schon in relativ guter Verfassung sein, um die vielen Stufen, die aus unebenem Vulkanstein gebaut sind, zu überwinden. Schließlich erreicht man in einer Höhe von 2.600 Metern über dem Meeresspiegel etwas atemlos eine fantastische, noch mehr den Atem raubende Lodge. Sie besteht aus lediglich sechs identischen, rundlichen strohgedeckten Villen, die in ihrer Form an gigantische Hokkaido-Kürbisse mit Fenstern erinnern. Sie sind jeweils 91 Quadratmeter groß und auf unterschiedlicher Höhe im Hang angelegt. Mit Betreten einer Villa umfängt einen augenblicklich ein noch nie gefühlter Charme, eine schmeichelnde Nähe und Vertrautheit macht sich breit und man fühlt sich förmlich umarmt von einer der einzigartigsten und schönsten Lodges Afrikas.

Entworfen wurde die Lodge von Garreth Kriel vom Architekturbüro Nicholas Plewman and Associates, der sich vom Königspalast in Nyanza inspirieren ließ. Neben den federführenden Designern Caline Williams-Wynn und Nilfah Adams von Artichoke wurde eine ganze Reihe zusätzlicher Experten herangezogen, von weiteren Architekten über zusätzliche Innenausstatter bis hin zum National Ethnographic Museum. Durch diese unvergleichliche Gemeinschaftsleistung entstand wiederum eine Lodge, wie sie nicht einmal im Entferntesten in ganz Ruanda zu finden ist. Im Inneren sind die Villen gewölbt, die Wände mit getrockneten gewebten Grasmatten bedeckt, genau wie in den ruandischen Häusern. Die Böden sind aus Holz die Türen zu den Balkonen bestehen aus schwarzem Stahl. Diese Materialkombination ist einzigartig und unterscheidet sich vom traditionellen Innendesign in anderen High-End-Safari-Lodges, in denen nur Holz und Stoff verwendet werden. Auch bei der Innenausstattung der Bisate Lodge haben Williams-Wynn und Adams eng mit der Designerin Teta Isibo zusammen gearbeitet, der Gründerin und Inhaberin der einheimischen Marke Inzuki Designs, die sich auf Schmuck, Accessoires und Innenausstattung spezialisiert hat. Laut Forbes gehörte sie 2017 zu den 30 vielversprechendsten Jungunternehmern Afrikas.

Also eine einzigartige Lodge für ein einzigartiges Erlebnis. Dieses beginnt früh am Morgen. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es die Stufen hinab, wo Besma bereits wartet und mich in ca. 30 Minuten zum Treffpunkt für alle Gorilla-Trekker in Kinigi fährt. Auf dem großen Gelände wuseln Trekking-Touristen aus aller Welt voller Vorfreude und Aufregung umher. Am Horizont durchbrechen die Gipfel der Vulkane langsam den milchigen Nebel über den Tälern und alle hoffen darauf, dass sich der Nebel zügig ganz verzieht, denn wie soll man in diesem Nebel überhaupt etwas erkennen. Die Ranger begutachten unauffällig ihre Kunden und teilen sie in Gruppen ein. Ich werde schon vorher gefragt, ob ich an einer längeren oder eher einer kürzeren Tour teilnehmen möchte. Wer etwa die Susa-Gruppe sehen möchte, muss sich auf einen anstrengenden Marsch einstellen. Der Weg zur Amahoro-Gruppe, die auch schon einige ‚unfitte‘ Prominente besucht haben, ist etwas weniger beschwerlich. Ich entscheide mich für den Mittelweg am ersten Tag. Während der ganzen Zuteilungszeremonie kann man exzellenten Cappuccino an der netten Coffee Bar schlürfen. Sind die Besucher (maximal acht Teilnehmer dürfen eine Familie besuchen) einer Gruppe zugeteilt, gibt es noch eine kurze Einführung über die jeweilige Gruppe und besondere Verhaltensregeln, dann geht es im Jeep für ein paar Kilometer zum Startpunkt für die jeweilige Gorilla-Familie. Dort verteilen die Ranger dicke Wanderstöcke, die Porter (Träger) übernehmen Rucksäcke und der Aufstieg beginnt.

 Zunächst geht es mitten durch weite Blumenfelder. Ruanderinnen arbeiten dort schon früh morgens mit ihren Spitzhacken. Manche tragen ihre Kinder auf dem Rücken, andere lassen sie auf dem Feld herumtoben. Hinter den Blumenfeldern beginnt der Nationalpark und nun macht sich eine gute Ausrüstung, wie feste Trekkingschuhe, lange stichfeste Hosen und Hemden bemerkbar. Der tropische Regenwald ist extrem dicht und es gibt jede Menge brennende oder stechende Pflanzen. Man stolpert über Wurzeln, duckt sich unter Astgabeln hinweg, rutscht über Steine und in tiefem Schlamm. Handschuhe sind ein „Muss“, um sich auf den teilweise steilen Hängen irgendwo festzuhalten und nicht abzurutschen. Und immer wieder müssen uns die Ranger mit ihren Macheten den Weg freischlagen. Aber alles wird von den Teilnehmern als Abenteuer und Spaß empfunden, denn hier in den Volcanoes geht die Tour nicht wirklich lange und plötzlich heißt es still sein, Rucksäcke und Wanderstöcke abstellen und rein ins noch dichtere Gebüsch. Denn die Gorillas halten sich selten direkt am Wegesrand auf. Was nun kommt ist schwer zu beschreiben, denn mein Text wäre nur wie eines der vielen Bilder, die es von den Gorillas gibt. Man weiß wie sie aussehen, kennt ihre Größe, hat auch viele Videos darüber gesehen, was Gorillas so machen. Doch die Ehrfurcht, die einen ergreift zusammen mit dem Adrenalinschub, der einsetzt, wenn man wenige Meter entfernt von einer der tiefschwarzen Gestalten steht, ist mit nichts zu vergleichen.

Bis zu fünf Meter lassen die Ranger Besucher an die Tiere heran. Doch die Gorillas wissen von dieser Regel nichts und es kann vorkommen, dass eines der Tiere näher herankommt oder sich ein Baby gar an das Bein eines der Besucher klammert oder, wie in meinen Fall, die Kamera untersuchen möchte. In diesem Fall imitiere ich den Gorillaton den die Ranger ständig ausstoßen. Gorilla-Sprache scheint einfach zu sein, wenn man dem Ranger glaubt: Ein Ton bedeutet „Alles in Ordnung“ und der andere „Ich fühle mich nicht wohl“. Letzteren muss ich mir glücklicherweise nicht merken. Eine Stunde hat man für das Abenteuer Zeit, die Menschenaffen beim Fressen, Spielen und Kuscheln zu beobachten. Momente, die man nie wieder vergessen wird. Die Gorillas ähneln den Menschen so verblüffend, mit dem Unterschied, dass sie eine so beeindruckende Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Schimpansen sind da komplett anders und treten mit einer ständigen Hektik, einem lauten Geschrei und täglichen Machtkämpfen untereinander auf, scheinen dabei doch die den Menschen ähnlichere Affengattung zu sein. Schließlich müssen wir uns verabschieden und den Rückweg antreten. Berauscht durch die Erlebnisse erscheint die Wanderung zurück deutlich weniger beschwerlich und ich freue mich auf einen Nachmittag in Bisate. Ich kann nicht sagen was beim Gorilla-Trekking in Ruanda nun außergewöhnlicher ist als in Uganda. Vielleicht ist man beim zweiten Mal ruhiger und empfänglicher, vielleicht kann ich es mehr genießen weil es nicht so extrem anstrengend ist oder vielleicht weil es zwei Tage mit besonderen Gorilla-Erlebnissen sind. Am ersten Tag beobachte ich eine „nette“ Familie mit vielen aktiven Baby-Gorillas, die besonders gut zum Spielen aufgelegt sind. Am zweiten Tag ist es ein Silverback, der den anderen mehr als einmal zeigt, wer der Herr im Hause ist. Wie aus dem Nichts springt er dann auf und trommelt sich auf die Brust, was einen tiefen Ton erzeugt, der noch sprachloser macht, als dem Gorilla gegenüberzustehen.

Alles in allem sprechen wir über ein extrem teures Abenteuer, denn sowohl Bisate als auch das Trekking selbst sind äußerst kostspielige Angelegenheiten. Aber auf dieser Welt kann man für großen Unsinn noch viel mehr Geld ausgeben, während es hier – sofern man es hat – bestens angelegt ist. Diese Ansicht teilen offenbar viele, Bisate ist weit im Voraus ausgebucht und das hat inzwischen auch andere Luxusanbieter angelockt. Nächstes Jahr möchte One& Only mit seiner Lodge fertig sein und dann soll es auch eine Lodge von Singita geben. Es wird sich zeigen ob auch die ihren Job so gut erledigen. Zu hoffen ist es auf jeden Fall.

 

www.wilderness-safaris.com/our-camps/camps/bisate-lodge

 

 

 

 

 

Lage

Bisate liegt nahe des Volcanoes National Park. Bekannt wurde der Volcanoes Nationalpark in Ruanda durch die Forschungen von Diana Fossey. Sie errichtete 1967 die Karisoke-Forschungsstation zwischen Karisimbi und Visoke. Von hier aus erforschte sie in einer Langzeitstudie das Leben der Berggorillas im Volcanoes Nationalpark und engagierte sich für den Schutz der Tiere. Tropische Bergwälder gedeihen an den Hängen der Vulkane, die sich überwiegend aus dichtem Bambus und flechtenbehangenem Bergnebelwald mit Lobelien und Senezien zusammensetzen. Die Bergregenwälder sind die Heimat der sanften Riesen – den Gorillas. Mit einheimischen Führern machen Sie sich auf die Suche zu einer der habituierten (an den Menschen gewöhnten) Gorillagruppen. Die Lodge liegt nicht weit entfernt von der Ortschaft Kinigi, wo sich das Hauptquartier des Volcanoes National Park befindet. Die Lodge steht im inneren eines erloschen Kraters wie in einem Amphitheater und bietet Blick auf auf die Vulkane Karisimbi, Bisoke and Mikeno.Die Lodge (Volcanoes National Park) erreicht man von Kigali aus mit ca. 3 Stunden Fahrtzeit. Die letzten Kilometer sind sehr holprig und zur Lodge geht es 200m zu Fuß hinauf... es lohnt sich.

 

 

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Energie & Nachaltigkeit

Die Lodge ist so konzipiert, dass die örtlichen Communities an ihrem Betrieb teilhaben. Im Vordergrund steht dabei der Schutz der Gorillas und deren Lebensraum. Deswegen investiert der Betreiber, Wilderness Safaris, in die Anpflanzung neuer, naturnaher Wälder auf einer Fläche von 27 ha. Jeder Gast darf auf Wunsch einen eigenen Baum auf dem Areal pflanzen.

 

 

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Klima und beste Reisezeit

Ganzjährig gemäßigtes Klima: Wegen der Höhenlage von 2400m tagsüber selten mehr als 27 Grad. Besuche empfohlen im Dezember und Januar, sowie ab Anfang Juni bis Mitte September. Während der anderen Zeiten ist mit stärkerem Niederschlag zu rechnen.

Empfohlen: Dezember & Janauar und Juni bis September

 

Kinder

Kinder sind erst ab einem Alter von 15 Jahren erlaubt. Macht auch dann erst Sinn, denn Gorillatracking ist ebenfalls erst ab 15 Jahren erlaubt.

 

 

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Lodge

Bisher gab es eine wirklich luxuriöse Lodge in Uganda oder Ruanda (Gorillatrekking) nicht wirklich. Wilderness Safaris hat mit Bisate Akzente gesetzt! So war es lange Zeit gar nicht möglich eine der 6 Forest Villas buchen zu könne. Und das hat sich auch nicht wirklich verbessert. Das Design und die Lage der Lodge sind spektakulär. Das einzigartige Design der Lodge, die vom in Johannesburg ansässigen Architekten Nick Plewman erbaut wurde, basiert auf dem Königspalast in Nyanza. Die kugelförmigen, strohgedeckten Strukturen spiegeln die Tausenden von Hügeln wider, die die ruandische Landschaft prägen, während die detailreichen Innenräume Oberflächen und Bildschirme aus verschiedenen gewebten Materialien aufweisen, die in der ruandischen Kultur eine starke Resonanz haben. Die smaragdgrüne Farbe der Textilien und Kronleuchter erinnert an das grüne Grün der Regenwälder und die lebhaften Märkte, die die Dörfer im ganzen Land prägen. Viele der Möbel sind mit „Imigongo“ dekoriert, einer in Ruanda einzigartigen Kunstform, die Kuhdung verwendet und Jahrhunderte zurückreicht. Der Mist wird mit Böden verschiedener Farben gemischt und dann in geometrischen Formen gestrichen. Die Verwendung von schwarz-weißen Kuhfellen spiegelt auch die ländliche Lebensweise in den Dörfern wider, und in den Kaminen wird Vulkanstein verwendet, um die Vulkane des angrenzenden Nationalparks widerzuspiegeln.

 

Design

Neben den sechs strohgedeckten Villen verfügt die Bisate Lodge auch über eine Hauptkugel der Lodge, deren Design in der ruandischen Bautradition verwurzelt ist. Das Innere der Kuppel ist im gleichen Dekor wie die Villen gestaltet und verfügt über Holzböden und Wände, die mit getrockneten, gewebten Grasmatten bedeckt sind - genau wie in ruandischen Häusern. Auf einer Seite der Hauptkuppel befindet sich eine schicke Bar mit einer gemütlichen Sitzecke am offenen Kamin, in der sich die Gäste abends versammeln, um ihre Gorilla-Abenteuer des Tages bei einem Aperitif vor dem Abendessen zu teilen. Auf der anderen Seite befindet sich ein intimer Essbereich mit nur sechs Tischen und einer Bartheke. Hier werden Frühstück, Mittag- und Abendessen serviert (mehr dazu weiter unten). Sowohl der Ess- als auch der Barbereich verfügen über riesige Fenster. Schwarze Stahltüren führen zu einem Balkon mit Blick auf die umliegenden Vulkane. Die Hauptlodge beherbergt auch einen Weinkeller im Keller.

 

 

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Villen

Die Bisate Lodge verfügt nur über sechs ultra-luxuriöse strohgedeckte Villen am Hang. Jede Villa besteht aus einer großzügigen und dennoch intimen Kombination aus Schlafzimmer, Empfangsbereich und Badezimmer, die alle von einem zentralen Kamin erwärmt werden. Das gewölbte Wohnzimmer verfügt entweder über ein Kingsize-Bett oder zwei Einzelbetten (mit grünen Kissen mit geometrischem Muster bezogen), ein Sofa, einen kleinen Schreibtisch und zwei Sessel auf einem Rindslederteppich vor einem Kaminfeuer. Das geräumige Badezimmer verfügt über eine schwarze ovale Badewanne aus Harz in der Mitte, zwei Waschbecken mit Lederspiegeln, eine begehbare Regendusche aus Ziegeln, eine separate Toilette und umweltfreundliche Annehmlichkeiten von Africology, einem südafrikanischen Wellnessunternehmen. Sowohl das Wohnzimmer als auch das Badezimmer haben riesige Fenster, die zu einem Bambusbalkon mit atemberaubendem Blick auf den imposanten Vulkankegel des Mount Bisoke führen.

 

 

 

 

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Das Personal im Bisate ist einfach wunderbar und jede Mahlzeit ist ein Vergnügen. Nicht inszeniert, nicht gekünstelt, nur respektvoll und kraftvoll. Die Bisate Lodge bietet eine All-inclusive-Formel mit Zimmerpreisen, einschließlich aller Mahlzeiten, Getränke, Coctails und einiger Premiumweine. Die Mahlzeiten werden im Restaurant oder auf der angrenzenden Terrasse serviert. Das Menü zum Abendessen ändert sich täglich und bietet langsam gekochte, herzhafte und gesunde Gerichte, die in bunter Keramik serviert werden. Zu den typischen Gerichten gehören Liboke (Hühnchen gekocht und in Bananenblättern serviert), Sambaza (gebratener, würziger kleiner Fisch, gewürzt mit Ingwerreis) und Kachumbari (ein traditioneller Tomaten-Zwiebel-Salat). Zu den Zutaten, die stark in Bisates Menüs enthalten sind, gehören wilder Honig, Avocado, Kletterbohnen, Mango, Grünkohl, Papaya, Wegerich, Passionsfrucht, Ananas, Macadamianüsse und Chilis. Ein Highlight für viele wird ihre erste Erfahrung mit ruandischem Kaffee sein, der aus dem örtlichen Kigufi Coffee Estate namens Gato Keza stammt.

 

 

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Gorilla Trekking ist für mich eines der wirklich letzten Abenteuer unserer Zeit. Ein einmaliges – aber auch kostspieliges – Erlebnis. Wer sich dazu eine Bisate Lodge leisten kann darf sich für ein paar Tage wie im siebten Himmel fühlen. Spektakuläres Design, extrem exklusiv (nur 6 Villen), ultimativer Service und eine fantastische Lage. Nach dem Gorillatrekking schwebt man in einem Ausnahmezustand, kehrt zurück in die Bisate Lodge und schwebt gleich bis zum nächsten Tag weiter. Ein kurzer (heftiger) Schmerz beim Überweisen der Reise, aber eine auf ewig bleibende Erinnerung. Jeden Euro wert.

 

 

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Ganz klar, die Einzigartigkeit schlägt hier die Vielfalt. Hier ist Gorillatrekking angesagt und sonst nichts. Den Rest der zeit genießt man diese Lodge. Alles Millionen Kilometer weit von Langweile entfernt. Mit einheimischen Führern machen Sie sich auf die Suche zu einer der habituierten (an den Menschen gewöhnten) Gorillagruppen. Die Anzahl der Besucher ist auf Gruppen zu je 8 Personen streng limitiert und die Besuchszeit auf 1 Std. begrenzt. Dies ist wichtig, damit die Tiere im Volcanoes Nationalpark nicht zu hohen Belastungen (Stress und Krankheiten, die sich leicht von Menschen auf die sensiblen Tiere übertragen können) ausgesetzt sind. Die Gorillas entfernen sich nie allzu weit von ihrem letzten Aufenthaltsort und werden dank der erfahrenen Spurenleser in dem dichten Regenwald fast sicher gefunden (obwohl eine Garantie nicht gegeben werden kann, haben bisher alle Gruppen die Gorillas gefunden). Der Unterhalt des Volcanoes Nationalpark in Ruanda und somit der Schutz der Berggorillas wird durch die Eintrittsgelder gewährleistet. Somit tragen wir zum Erhalt dieser einzigartigen Geschöpfe bei.

 

Ruanda – Uganda: Gorilla-Trekking im Vergleich

Man kann nie wirklich sagen wie lange und wie anstrengend Gorilla-Trekking sein wird. Sicher aber ist es in Ruanda deutlich weniger aufwendig, zu den Gorillas zu gelangen. Die Berge in Uganda sind deutlich steiler und die zu wandernde Wegstrecke vom Startpunkt in das Bwindi-Gebiet ist viel weiter. Hat man Pech und die Gorilla-Familie ist auf Futtersuche (also in ständiger Bewegung) kann so eine Tagestour schon mal an die zehn Stunden und darüber dauern (eigene Erfahrung: 12 Stunden). In Ruanda geht man in schlimmsten Fällen von sechs Stunden aus. Viel besser ist in Ruanda die Organisation selbst: Alle Trekker treffen sich an ein- und demselben „Check-in“ und dort werden die Gruppen zusammengestellt, deshalb hat man überhaupt die Option, nach individuellen Vor-aussetzungen und Wünschen, was den Schwierigkeitsgrad anbelangt, eingeteilt zu werden. In Uganda muss man früh an den Meeting Point der entsprechenden Gorilla-Familie, ist also schon vorher eingeteilt worden und es gibt quasi kein zurück.

 

 

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Abendsonne Afrika ist einer der größten Spezialveranstalter für Reisen ins südliche und östliche Afrika. Bestandteil der Firmenphilosophie ist Nachhaltigkeit, die auch gelebt wird, und somit beteiligt sich Abendsonne Afrika tatkräftig und finanziell an Naturschutz und sozialen Projekten in Afrika. 

Reisen Sie mit Abendsonne Afrika zu den Berg-gorillas nach Uganda/Ruanda und erleben Sie eine Safari mit Gorillatracking in einem der wunderschönen Nationalparks!

 

Buchung&Informationen

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